AUSSTELLUNG

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  • On : Jun 28, 2016

Die Ausstellung «kuska» gibt Einblick in die Geschichte und in aktuelle Fragestellungen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Sie thematisiert grosse Erfolge wie z. B. den Rückgang der extremen Armut und zeigt gleichzeitig auf, dass wohlhabende Staaten auch heute noch weitaus mehr von den sogenannten Entwicklungsländern profitieren als sie diesen «helfen».

Die Ausstellung steht als Plakat- und Objekt-Ausstellung zur Verfügung. Der Aufbau der Objekt-Ausstellung ist mit einem grösseren Zeitaufwand verbunden, da sie ein Spiel und andere interaktive Elemente beinhaltet. Beide Ausstellungs-Varianten können mit einem 4-minütiger Kurzfilm und einem Audio-Interview ergänzt werden.

PLAKAT-AUSSTELLUNG

ausstellung_plakate

DOWNLOAD

> Anleitung (PDF 4 MB, A4-Format)
> Plakate: Rechtschreibung LI/CH | Rechtschreibung DE/AT (PDF 13 MB, A1-Format)
> Einleitungen: Rechtschreibung LI/CH | Rechtschreibung DE/AT (PDF 0.1 MB, A4-Format)
> Film für STRATEGIEN (Thema 3) (mov-Datei 79 MB)
> Audio-Interview für WÜRDE (Thema 7) (mp3-Datei 27 MB)

OBJEKT-AUSSTELLUNG

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THEMEN

1. ENTWICKLUNG

Wer muss sich entwickeln?

Entwicklung
Der Begriff «Entwicklungshilfe» trat nach Ende des Zweiten Weltkriegs zum ersten Mal in Erscheinung. Wohlhabende Staaten setzten sich zum Ziel, die «Entwicklung» ärmerer Länder zu unterstützen und damit die weltweite Armut zu beenden. mehr

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2. ARMUT

Wie hat sich die globale Armut in den letzten 25 Jahren entwickelt?

Armut wird in jedem Land unterschiedlich definiert. Armut im Vergleich zum jeweiligen sozialen Umfeld eines Menschen bezeichnet man als relative Armut. Extreme oder absolute Armut hingegen beschreibt die Situation von Menschen, die über unzureichende finanzielle Mittel verfügen, um lebenswichtige Grundbedürfnisse zu decken. Extreme Armut wird unter anderem an der Lebenserwartung, dem Pro-Kopf-Einkommen, der Kindersterblichkeit oder den Geburtenraten gemessen. mehr

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3. STRATEGIEN

Mit welchen Strategien soll Armut bekämpft werden?

Schon immer versuchten Menschen, existenzieller Not zu entkommen. Dies geschah durch Nahrungsmittelproduktion und Handel, aber auch durch Kriege, Versklavung und Ausbeutung. Es ist jedoch ein relativ neues Phänomen, dass reiche Länder die Armut anderer Menschen bekämpfen wollen. mehr

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4. PROFITIEREN

Profitieren die Industrieländer von den Entwicklungsländern oder umgekehrt?

Seit Jahrzehnten sendet die westliche Welt Milliarden in sogenannte «Entwicklungsländer». Wieso sind die meisten dieser Länder trotzdem noch Entwicklungsländer? Ist die Entwicklungszusammenarbeit gescheitert? mehr

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5. SPENDEN

Soll ich direkt oder über Zwischenorganisationen spenden?

Zwischen den Spendern und den Bedürftigen stehen meist Organisationen in Industriestaaten, welche die Spenden sammeln, verwalten und weitergeben. Sie verursachen damit Kosten, die von den Spenden abgezogen werden. Nicht wünschenswert, oder? Wieso kommt nicht jeder Cent an? mehr

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6. ENGAGEMENT

Warum engagierst du dich für andere?

Wieso arbeiten Menschen ehrenamtlich, spenden Geld und setzen sich für ihre Mitmenschen ein? Bedeutet Engagement, um die halbe Welt zu reisen und Menschenleben zu retten? Ist es wirkungsvoll, sich dort zu engagieren, wo man sich wenig auskennt und die Sprache beschränkt spricht? Oder ist es sinnvoller, sich dort zu engagieren, wo man lebt und die Menschen und deren Bedürfnisse kennt? mehr

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7. WÜRDE

Nimmt Entwicklungshilfe den Menschen die Würde?

Unerwartete Naturkatastrophen oder Kriege können wirtschaftlich unabhängige Menschen über Nacht zu Bedürftigen machen. Tsunamis oder Erdbeben können Häuser zerstören, die Essens- und Stromversorgung unterbrechen und das öffentliche Leben lahmlegen. Internationale Nothilfe ist meist schnell zur Stelle und versucht, die ursprüngliche Situation so schnell wie möglich wieder herzustellen. Im Idealfall werden Menschen in Not wieder zu unabhängigen Menschen. mehr

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